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Wer ist das Gesicht des Gerber-Babys?

Es gab immer Spekulationen darüber, wer das Gesicht des Gerber-Babys ist. Einige Leute denken immer noch, dass es Humprey Bogart, Elizabeth Taylor oder Ernest Borgnine als Kind sind. Nun, schlechte Nachrichten für sie, denn keines der oben genannten Gesichter berühmter Personen erscheint auf den Gerber-Babynahrungsgläsern. Aber wer ist es dann? Wer ist das mysteriöse kleine Kind?

Die Geschichte geht auf das Jahr 1928 zurück, als die Gerber Products Company – zuvor Fermont Canning Company im Besitz von Frank Daniel Gerber und seinem Sohn Daniel Frank Gerber – mit der Herstellung von Gerber-Babynahrung begann. Sie wollten ein Babygesicht finden, das ihre Firma repräsentiert, und organisierten im selben Jahr einen Wettbewerb.

Wie erwartet erhielten sie Hunderte von Gemälden, Zeichnungen und Skizzen. Überraschung, Überraschung – damals hatten sie keine Digitalkameras. Die Gewinnerin war Dorothy Hope Smith aus Neuengland, die eine unvollendete Kohlezeichnung einsandte – oder besser gesagt eine Skizze eines Babys mit unordentlichem Haar, großen blauen Augen und runden Lippen. Sie sagte zu den Richtern, wenn ihre Skizze den Wettbewerb gewinnt, wird sie ihn professionell beenden. Das war nicht nötig, weil es den Richtern so gefiel, wie es war. Es war genau das, wonach sie gesucht haben; ein gesundes und wunderschönes Babygesicht.

Und wer war das Baby? Nun, sie heißt Ann Turner (Köchin) und war damals ein fünf Monate altes Baby. Sie ist das bekannteste Baby der Welt, weil das Gerber-Babysymbol in sehr kurzer Zeit – etwa in 60 Tagen – nationale Anerkennung gefunden hatte. etwas später auch international. Seit 1928 erschien ihr Gesicht auf jedem einzelnen Gerber-Produkt und in der Werbung und wurde 1931 zum offiziellen Markenzeichen des Unternehmens.

Übrigens ist sie Englischlehrerin im Ruhestand und lebt in Florida. Sie zog vier Kinder auf und wurde eine Krimi-Schriftstellerin. Zu ihren Büchern gehören Trace Their Shadows, Shadow over Cedar Key und Homosassa Shadows. Sie erhielt 1951 eine einmalige Barabfindung von der Firma (5000 US-Dollar) und Dorothy Hope Smith erhielt 300 US-Dollar für die Rechte an ihrer Zeichnung, aber keiner von ihnen erhielt Lizenzgebühren für das berühmte Bild.

Das ist also die Geschichte des Gerber-Babygesichtes!

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